Jahresrückblick 2021

Jahresrückblick 2021

Sehr geehrte Leser, Angelfreunde und Gewässerschützer,

Ihnen allen wünscht unser Verein für das Jahr 2022 das Beste, Gesundheit und Erholung am Gewässer.

Heute haben wir einige Schwerpunkte herausgearbeitet, die von allgemeinem Interesse sein dürften. Betroffenen Vereinen oder Organisationen möchten wir Mut machen, ihre Rechte mithilfe der Umwelthaftung einzufordern!

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Vorsitzende diskutiert im Umweltausschuss des Bundestages zu Erneuerbaren Energien

Vorsitzende diskutiert im Umweltausschuss des Bundestages zu Erneuerbaren Energien

Als Sachverständiger des Deutschen Angelfischerverbandes DAFV und Mitglied im Bundesarbeitskreis Wasser des BUND, konnte ich durch die Einladung des umweltpolitischen Sprechers der Links-Fraktion, Angelfreund Ralph Lenkert, im Bundestag in einer Videokonferenz deutliche Wort vorbringen. Meine Ausführungen mit nachträglichen Ergänzungen sind in (Anlage 1) enthalten.

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2020 – Ein Jahr zum Vergessen

Wir begrüßen unsere Leser im Jahr 2021 mit den besten Wünschen und entschuldigen uns für die Nachrichtenlücke im vorigen Jahr.

Der Verwaltungsskandal in Thüringen mit der Wasserkraft „Rote Mühle“ setzt sich im Teil 3 fort. Die folgenden Folien stellen in Kurzfassung das Geschehen in der Schwarza im ersten Jahr der neuen Wasserkraftanlage dar. Weitere Beispiele für den Thüringer Wasserkraftvollzug, in Dorndorf, Treben und an der Weißen Elter finden sich hier:

PDF – Wasserkraftvollzug Thüringen

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Nach 5 Jahren Duldung der fortwährenden Zerstörung der europäischen Flussökosysteme durch die Kommission, scheinen trotz Wasserrahmenrichtlinie die Weichen zur Vernichtung der letzten natürlichen Flüsse in der Gemeinschaft gestellt!

Auch der Offene „Brand“- Brief (Offener Brief an EU Kommission) von tausenden Wissenschaftlern an Vizepräsident Timmermans vom 6.12.19 „Europe’s biodiversity depends on healthy freshwater ecosystems: Save the Water Framework Directive“ wird offensichtlich weder von der Kommission noch vom Rat-Umwelt der EU-Staaten wahrgenommen.

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Beschwerde an EU-Kommissar Vella

Schwerpunkt ist das Streitobjekt „Leitfaden Wasserkraft in Natura 2000“. Er wurde trotz scharfer Proteste der europäischen Umweltverbände von der EU-Kommission veröffentlicht. Wir haben den Eindruck, dass die Kommission in dem zwar nicht rechtsverbindlichen Leitfaden mindestens Art. 6 Abs. 4. der FFH-Richtlinie verletzt, weil durch Anstau geschädigte Flächen Anhang I in Fließgewässerlebensräumen nicht ausgleichbar und damit nicht zulässig sind.

https://ec.europa.eu/environment/nature/natura2000/management/docs/hydro_final_june_2018_de.pdf

Die Antwort der Kommission und unsere Reaktion darauf, können Sie demnächst hier nachlesen.

Anlage

PDF Beschwerdebrief an Vella

Drittgrößte Beteiligung an einer Abstimmung in der EU-Geschichte

Es sei allen gedankt, die dem Aufruf der Verbände zur Stimmabgabe für den Erhalt der EU-Wasserrahmenrichtlinie gefolgt sind.

375.386 EU-Bürger haben an der Kampagne teilgenommen und fordern das Festhalten am Europäischen Wasserrecht ein. In einem sogenannten „Fitness Check“ überprüft die EU-Kommission derzeit, ob die Wasserrahmenrichtlinie noch ihren Zweck erfüllt. Entscheidet die Kommission, dass die WRRL neu verhandelt werden muss, droht eine Aufweichung des Gewässerschutzes.

Beispiel: https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/industrieverbaende-wollen-gewaesserschutz-aushebeln-bund-fordert-klares-bekenntnis-der-eu-zur-wasser/news-topic/fluesse-gewaesser/

Die folgenden Links beinhalten die Antworten des Bundesarbeitskreises Wasser des BUND. Der Vorsitzende des AV-Rothenstein e.V. ist Mitglied und hat einen erheblichen Teil der Fragen beantwortet.

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/fluesse/fluesse_eu-kommission_fragebogen_wrrl_ak_wasser.pdf

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/fluesse/fluesse_wrrl_fragebogen_1.pdf

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/fluesse/fluesse_wrrl_fragebogen_2.pdf

Zum Jahreswechsel will die neue Kommission unter Beachtung der Stellungnahmen über die Zukunft der Wasserrahmenrichtlinie entscheiden. Bis dahin versuchen die Umweltverbände Europas mit großem Engagement die Angriffe verschiedener Interessenvertreter gegen die anspruchsvolle Richtlinie abzuwehren. Der Vereinsvorsitzende ist über den BUND Arbeitskreis Wasser und den DAFV engagiert in dieses Szenario eingebunden und wir über Zwischenstände hier berichten.